Ziele von PhoQS - FUTURE
Du als Doktorand im interdisziplären PhoQS - FUTURE Graduate Program in den Fächern Physik, Elektrotechnik, Mathematik und Information auf deinem Weg zur Doktorarbeit eng begleitet. Alle Angebote des Graduate Programs sind didaktisch aufeinander abgestimmt und unterstützen dich so ab dem ersten Tag durch maßgeschneiderte Maßnahmen und eine enge Begleitung bestmöglich bei deiner Entwicklung.
Die Angebote des Graduate Programs basieren auf drei Säulen:
1. Förderung exzellenter Doktorand*innen: Herausragende Leistungen von Doktorand*innen werden belohnt.
2. Individuelle Beratung: Die Doktorand*innen werden ab dem ersten Tag eng bei ihrer individuellen Entwicklung durch die Koordinatorin als zentrale Ansprechpartnerin begleitet.
3. Unterstützung beim Erwerb akademischer Kompetenzen: Maßgeschneiderte Workshops und Kurse unterstützen die Doktorand:innen bei allen wichtigen Meilensteinen ihrer Promotionszeit.
PhoQS-FUTURE Graduate Program
Überblick über das Programm
Seit 2025 wird im PhoQS das interdisziplinäre Graduiertenprogramm „PhoQS-FUTURE“ zur gezielten und exzellenten Ausbildung junger Forscher und Doktoranden im Bereich der Quantenphotonik entwickelt. Ziel des Programms ist es, durch eine standardisierte Ausbildung der Doktoranden eine engere Zusammenarbeit zwischen den 17 Lehrstühlen und ihren Mitarbeitern aus den vier Disziplinen zu fördern. Die Doktoranden erhalten eine exzellente Ausbildung in wissenschaftlichen, interdisziplinären und professionellen Kompetenzen, um sie auf eine erfolgreiche Karriere in Wissenschaft oder Industrie vorzubereiten. Die entwickelten Programmmodule sind genau auf die Bedürfnisse der Doktoranden zugeschnitten und sollen ihnen die Möglichkeit geben, systematisch zusätzliche akademische und methodische Kompetenzen zu entwickeln, ihren Horizont zu erweitern und Kontakte zu internationalen Forschern und Unternehmen zu knüpfen.
Das Programm ist auf eine Dauer von drei bis vier Jahren ausgelegt, umfasst 30 Leistungspunkte (vergleichbar mit dem Arbeitsaufwand des ersten Semesters eines Bachelor-Studiengangs) und wird mit einem Zertifikat abgeschlossen.
Zu den Modulen des Programms gehören ein intensiver akademischer Austausch zwischen Doktorand*innen der vier Disziplinen im Rahmen wöchentlicher Treffen (PhoQS-FUTURE Weeklies), methodische Fortbildungen – wie beispielsweise Workshops zum Einsatz von KI in der Datenverarbeitung – sowie die Entwicklung interdisziplinärer Kompetenzen durch gezielte Angebote. Darüber hinaus werden ergänzende Schulungen zu Aspekten wie gute wissenschaftliche Praxis und wissenschaftliches Schreiben angeboten, um die Promovierenden beim Erwerb akademischer und beruflicher Kompetenzen zu unterstützen. Während der Gruppenrotationen können die Doktorand*innen eine andere Forschungsgruppe, deren Schwerpunkte und Methoden kennenlernen.
Einer der Höhepunkte des Programms ist die jährliche Early-Career-Konferenz. Diese Konferenz wird von den Doktorand*innen des Programms selbst organisiert, sodass sie sie so gut wie möglich auf ihre Bedürfnisse und ihre berufliche Entwicklung abstimmen können.
Eine Vielzahl von Social Events – an denen auch andere PhoQS-Mitglieder immer gerne teilnehmen – bietet Gelegenheiten zum Networking und zum gegenseitigen Kennenlernen.
Betreuungsstruktur
Doktoranden im Graduiertenprogramm PhoQS-FUTURE werden von zwei Professor*innen aus den PhoQS-Gruppen betreut, um sicherzustellen, dass die Qualität der Betreuung durch interdisziplinäre Perspektiven verbessert wird. Zusätzlich zu den üblichen Betreuungsgesprächen finden einmal jährlich obligatorische TAC-Sitzungen (Thesis Advisory Committee) statt. Der Doktorand kann entscheiden, wer neben seinen beiden Betreuern und dem RTG-Koordinator an der Sitzung teilnehmen darf. In der Regel werden Postdocs oder andere Professoren eingeladen, deren Perspektiven für das Projekt von großem Nutzen sein dürften. Der Doktorand präsentiert eine Zusammenfassung seiner Arbeit des vergangenen Jahres sowie seine geplanten Schritte für das kommende Jahr. Die Betreuer besprechen die Forschungsergebnisse mit dem Doktoranden und geben Feedback zum Fortschritt der Dissertation. Dieser Prozess gewährleistet nicht nur die Qualität der Betreuung und stärkt die Arbeitsbeziehung, sondern unterstützt den Doktoranden auch bei der Entwicklung strategischer Forschungskompetenzen.